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Von jetzt an Unsterblich:

Mein Leben „Jede Seele hat eine Geschichte.“

Ich möchte mit meinem Leben und mit dem, was meine Geschichte ausmacht, beginnen.

Bevor Du noch tiefer in dieses Buch eintauchst, ist es meiner Meinung nach unbedingt erforderlich, dass Du erfährst, wer ich eigentlich bin.

Nur dann kannst Du grundlegend verstehen, warum ich alles so schreibe, wie Du es hier liest.

Bei mir begann alles schon mit einem chaotischen Start ins Leben.

Meine Entwicklung wurde durch viele verschiedene Ereignisse in eine Richtung gelenkt, von der ich mit meinem heutigen Wissen rückblickend behaupten kann, dass sie zwingend notwendig war.

Jetzt könnte man sagen, dass das Gehirn nur eine Rechtfertigung für das sucht, was passiert ist, aber damit würde ich es mir zu einfach machen.

Ich glaube daran, dass bestimmte Erlebnisse unumgänglich waren, weil ich ohne sie heute ein ganz anderer Mensch wäre und anders denken würde.

Mein Geist und meine Seele hatten die Chance, Dinge zu sehen, die den meisten Menschen verborgen bleiben, sei es in meinen Träumen oder durch das Überschreiten einer Schwelle, von der aus es - zumindest von unserem jetzigen Denkansatz her - kein Zurück mehr gibt.

Schon als Kind musste ich das Böse im Menschen sehen und erleben.

Wahrscheinlich würden die meisten Menschen diesen Erfahrungen mit Erschrecken oder ungläubig begegnen, da jedes einzelne Erlebnis für sich bereits zum Zusammenbruch ihres ursprünglichen Wesens führen würde.

In meiner Kindheit wurde ich mit Menschen konfrontiert, deren sexueller Trieb offensichtlich fehlgeleitet war, und in meiner Jugend bin ich auf Menschen gestoßen, die keine andere Möglichkeit sahen, als ihre Wut an mir und an anderen schwächeren Menschen auszulassen.

Trotzdem begab ich mich schon damals auf die Suche nach der Wahrheit, nach dem Grund und nach dem Sinn dieser Erfahrungen.

Lange habe ich aber nur Bruchstücke erkannt, weshalb ich vieles noch nicht richtig zuordnen konnte.

Einen großen Teil der Antworten habe ich erst erhalten, nachdem ich mich selbst aus diesem Leben entfernen wollte.

Vieles fühlte sich schon in meiner Kindheit nicht richtig an und ich habe bereits in sehr jungen Jahren rebelliert, wie es meine Mutter wahrscheinlich ausdrücken würde.

Jetzt weiß ich, dass es sich dabei nur um die ersten Versuche meiner eigentlichen Seele handelte, mein Leben in die richtige Richtung zu lenken.

Als Kind hat man mich meiner leiblichen Mutter mit der Begründung weggenommen, sie wäre nicht in der Lage, kindgerecht mit mir umzugehen.

Ob dies der Wahrheit entsprach, kann ich heute nicht mehr mit Gewissheit sagen, aber es führte dazu, dass ich nicht bei meiner leiblichen Mutter aufwachsen durfte.

Dadurch, zumindest hat man es mir so erzählt, verbrachte ich meine ersten Lebensjahre in einem Kinderheim, bis ich von einer anderen Frau angenommen wurde, die mich wie ihr eigenes Kind behandelt hat.

Als ich in den Kindergarten ging, lebten wir in völlig normalen Verhältnissen in einer Wohnung und waren mit allem, was lebensnotwendig und erforderlich war, versorgt.

Das Fernsehen und Handys gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Deshalb war ich während der ersten Jahre meiner Kindheit oft draußen in der freien Natur.

Natürlich steht die Entwicklung der Weltanschauung und der Weitsicht bei einem Kind noch ganz am Anfang.

Trotzdem hat mich jedes noch so kleine Ereignis geprägt, um mich letztendlich auf den richtigen Weg zu bringen, damit ich heute so sein kann, wie ich bin, und damit ich so denken kann, wie ich es tue.

Da ich in meinem Buch immer wieder die Religionen und die Kirche erwähne, muss ich an dieser Stelle hinzufügen, dass ich evangelisch oder, anders gesagt, christlich erzogen wurde.

Aus diesem Grund habe ich mich über viele Jahre hinweg, wenn auch nicht unbedingt freiwillig, mit der Kirche und der Religion auseinandergesetzt.

Dieser Teil meiner Erfahrungen hat mir natürlich auch den Glauben beigebracht, was sich aber schon bald in eine Richtung entwickelte, die meiner Meinung nach ganz sicher nicht vorgesehen war.

Obwohl jeder irgendwie an irgendetwas und an eine sogenannte göttliche Fügung glaubt, ist es nicht leicht, den Glauben grundlegend zu verstehen und umzusetzen.

Eigentlich sollte dieses Thema völlig unkompliziert sein.

In Wirklichkeit ist es aber unglaublich schwierig und komplex.

Aufgrund meiner zahlreichen negativen Erfahrungen - und ich rede hier nicht von einer blutigen Nase – musste ich schon sehr früh lernen, meinen Geist und meinen Kopf zu nutzen, um mit der für mich zum damaligen Zeitpunkt noch unendlich großen Welt zurechtzukommen.

Während sich andere Kinder in meinem Alter mit der Frage beschäftigten, was das tollste Spielzeug und ihre absolute Lieblingsbeschäftigung ist, habe ich gelernt, auf der Straße zu überleben.

Wenn man es negativ betrachtet, hatte ich zum falschen Zeitpunkt den falschen Menschen kennengelernt.

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